Unternehmen kommen ohne richtiges Management nicht aus. Daher kann ein ehrgeiziger Unternehmer kein Unternehmen gründen, ohne mit der Kunst und Wissenschaft der Unternehmensführung vertraut zu sein. Angesichts des Alters der Praxis haben sich viele Corporate-Governance-Stile etabliert. Unternehmer, die in ihrem Geschäft erfolgreich sein wollen, müssen dies wissen und richtig umsetzen können.

Es gibt drei Arten von Unternehmensführungsstilen:

  1. Diktator

Diese Art von von Management überträgt alle Befugnisse auf den Eigentümer. Alle Entscheidungen werden einseitig getroffen. Dieser Führungsstil passt tatsächlich, wenn kein Vertrauen zu den Mitarbeitern aufgebaut wird. Im Grunde spiegelt alles, was im Unternehmen passiert, die Vorlieben der Eigentümer wider. Dieser Führungsstil hat mit dem Lean Office und der Befähigung und Weiterentwicklung von Menschen nicht wirklich viel gemeinsam.

Einerseits kann es effektiv sein, wenn Sie schnelle Entscheidungen treffen müssen. Sie können ein entschlossener und selbstbewusster Manager sein, aber es ist nicht immer der richtige Modus und passt daher nicht in jede Entwicklungsphase eines Unternehmens. In der digitalen Welt von heute sind Formate der Digitalen Zusammenarbeit sehr wichtig – was meinen Sie? Funktioniert in so einem Umfeld die Arbeit auf Distanz? Wohl eher nicht.

Es gibt zwei Arten von autokratischen Managern. Management-Diktatoren treffen in der Regel einseitige Entscheidungen und überwachen die Arbeiter während der Ausführung genau. Auf der anderen Seite gibt ein großzügiger Diktator den Arbeitern Raum, um die Arbeit zu erledigen und sich hoffentlich auch um Prozessoptimierung zu kümmern.

  1. Abhängigkeiten

Entscheidungen über diese Art des Managements sind immer noch einseitig. Allerdings wird den sozialen Bedürfnissen und den Ansichten der Arbeitnehmer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Unternehmer, die es so praktizieren, stimmen sich ständig mit ihren Mitarbeitern über die Vereinbarkeit bestimmter Geschäftsentscheidungen ab und stellen sicher, dass ihre Anforderungen erfüllt werden. Ein Gefühl der Autorität wird immer noch gefördert, aber die Moral wird besser aufrechterhalten.

Dieser Führungsstil baut Loyalität auf, unterstützt aber wie autokratische Führung dennoch Abhängigkeit.

  1. Demokratischer Führungsstil

Dieser Führungsstil gibt den Mitarbeitern volles Vertrauen und befähigt sie, Entscheidungen zu treffen. Aufgrund der Rahmenbedingungen beinhaltet dieser Verwaltungsstil in der Regel die Organisation von Meetings und Diskussionsrunden.

Dadurch wird die Eigenständigkeit der Mitarbeiter erhöht, die Entscheidungsfindung jedoch deutlich verzögert, da Ungereimtheiten unvermeidlich sind. Dennoch können Meinungsverschiedenheiten bei wichtigen Themen gesund sein, da sie das Unternehmen von Vorurteilen befreien.

Nicht alle Unternehmensbereiche und Teams brauchen bzw. wollen überhaupt einen Einheitsstil.

Krisensituationen zum Beispiel erfordern eine andere Art der Führung, in der schnelle Entscheidungen unter Risiken getroffen werden müssen. Da wären eine demokratische Abstimmung und eine Konsenslösung wohl nicht das geeignete Mittel. Die Vertrautheit mit allen Managementstilen gibt Managern, Führungskräften und Unternehmern mehr Flexibilität, um auf sich ändernde Geschäftsdynamiken zu reagieren. Je nach Art der Aufgabe, der Belegschaft oder der eigenen Persönlichkeit und Fähigkeiten können Sie den von Ihnen geforderten und praktizierten Führungsstil entsprechend erweitern. Die Kunst liegt darin, zu wissen wann welcher Stil der sinnvollste ist und welche nicht passt.

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